Page 9 - Chronik 100 Jahre Fussball Stupferich
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Unter dem Vorsitz von Anton Geisert (1919/1920) und Friedrich App (1920-1924) nahm man den Spielbetrieb wieder
        auf.

        Wieder dienten die Wiesen als Sportplatz. Teils wurde am Igelseck, teils im Wiesental oder auch am
        Batzenhäuslerweg (Gewann Rippertäcker) gespielt. Dort soll, wenn man den Aussagen unserer älteren Mitglieder
        glauben darf, der Linksaußen zum Rechtsaußen kein Blickkontakt gehabt haben, da das Feld rechts und links
        abschüssig lag.

        In den Jahren 1920/21 gelang es, vom Domänenamt ein großes Stück abgeholztes Waldgelände zu pachten. Um das
        Anlegen des Platzes finanziell sicherzustellen, wurde beschlossen von den Mitgliedern einen freiwilligen Beitrag von
        50 – 100 Mark zeichnen zu lassen, wofür eine Urkunde ausgestellt wurde. Die Entfernung der Baumstümpfe und das
        Anlegen des Platzes wurde alles mit Muskelkraft geleistet.

        Nach Beitritt zum Süddeutschen Fußballverband wurde an den Meisterschaftsspielen teilgenommen. (Unterlagen
        zum Spielbetrieb jedweder Art aus dieser Zeit sind nicht vorhanden. Auch eine Anfrage beim Süddeutschen
        Fußballverband brachte leider keinen Erfolg).

        In dieser Zeit spielten u.a. Vinzenz Dörner, Edmund Weiler, Rudolf Vogel, Fritz Becker, Ludwig Weiler, Alois Fritz,
        Rudolf Rädle, Albert Lutz, Peter Gartner, Theodor Brenk, Anton Seidel, Hermann Becker, Karl Deger, Josef Doll, Anton
        Limpert, Wilhelm Mai, Gottfried Schneider, Ludwig Reichert, Loch und Mohrmann (beide vom Batzenhof).

                                                                               Jugendmannschaft 1928

                                                                               Stehend von links: Anton Vogel, Richard
                                                                               Dietz, Pius Vogel, Anton Dietz, Ludwig
                                                                               Kunz, Alois Kunz, August Becker, Franz
                                                                               Becker, Pius Doll, Ludwig Deger.
                                                                               Vorne sitzend: Josef Kunz, Richard
                                                                               Weiler, Josef Deger












































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