In der Saison 1977/78 wurden im Bereich des Badischen Fußballverbandes in den neun Fußballkreisen mit den Bezirksligen eine neue Staffel zwischen der A-Klasse und der neuen Landesliga eingeführt. In Saison 76/77 musste man in der 2. Amateurliga mindestens den 8. Tabellenplatz erreichen, um den „Klassenerhalt“ zu schaffen. Die SG schaffte das Saisonziel und wurde zum Abschluss der Punkterunde Siebter (von 18 Mannschaften).

Einweihung des Sportzentrums

Mit einem Fest vom 22. bis 24. Oktober 1976 feierte man die Einweihung des Sportzentrums. Festredner Werner Schneider erinnerte daran, dass die Fusion der Frankonia und des Turnvereins Respekt verdiene. Planung und Bau der Turnhalle, Tennishalle, Kegelbahnen, Clubhaus und Jugendräume hätten die Millionengrenze überschritten, mehr Leistung könne von den Mitgliedern weder von der finanziellen Seite noch vom körperlichen Einsatz her erbracht werden. Er dankte auch dem Architektenbüro Bender, Wedler, Greinert für die kostenlose Planung Er gedachte nochmals dem Manne, der den Grundstein zu dem heutigen Projekt gelegt hatte – Artur Weiler. Architekt Bender wies bei der Schlüsselübergabe darauf hin, dass die neue Sportanlage, die auch dem Schulsport zugute komme und auf längere Sicht, bestehe die Möglichkeit der Erweiterung zu einer Großsporthalle.

Die Ausgaben beliefen sich mit Stand vom 1. November 1976 auf 1.084.048,52 DM, davon waren 300.000 DM Zinsdarlehen. Auch wenn die Zuwendungen von Einzelnen äußerst nobel und die Arbeitsleistung und Spenden vieler Mitglieder sehr verdienstvoll waren – die finanzielle Lage blieb äußerst angespannt.

Zwar hatte man 800 Mitglieder, davon 450 Erwachsene und die von der SG zum Teil neu angeboten Sportarten wie Tennis, Tischtennis, Volleyball und Ski prosperierten. Doch auch der laufende Sportbetrieb kostet Geld. Auf der Jahreshauptversammlung 1977 wurde nach dem Bericht der Kassenprüfer mit harten Bandagen gekämpft. Zwar wurden Gesamtvorstand und Kassier entlastet, aber die Versammlung um Mitternacht abgebrochen, da schon die Benennung eines Wahlausschusses Schwierigkeiten machte und die Neuwahlen auf das Spätjahr in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verschoben wurden.

In der Fußballabteilung übernahm Rolf Doll 1977 das Amt des Abteilungsleiters. Auf der Jahreshauptversammlung 1979 übergab Albert Lutz die Vereinsführung an Horst Neff. Albert Lutz, welcher 13 Jahre die Geschicke der Frankonia und vier Jahre die der SG leitete, wurde von den Mitgliedern zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

In der Saison 1982/83 wurde man am 11. Spieltag mit einem 2:1 über „Altmeister KFV“ Tabellenführer aber anschließend folgten 15 Spiele ohne Sieg, so dass man Ende als Vorletzter in die Bezirksliga absteigen musste. Keine guten Vorzeichen für den neuen Abteilungsleiter Alfons Gartner. Die Mannschaft um Trainergespann Josef Becker und Robert Weiler hatte dann auch in der Saison danach mächtig Gegenwind und spielte lange gegen den Abstieg ehe man die letzten elf Spieltage ohne Niederlage bestreiten konnte und noch Neunter wurde. Die Saison 1984/85 ging die „Trainerehe“ auseinander. Während Josef Becker als Spielertrainer zum FC Südstern wechselte, blieb Robert Weiler Spielertrainer in Stupferich.

Wiederum kämpfte man um den Klassenverbleib. Zudem zog sich Robert Weiler beim Training einen Muskelabriß zu und fiel für Monate aus. Am letzten Vorrundenspieltag stand als Interimscoach Karl-Heinz Höpfinger aus Singen an der Linie und nach einer 0:5 Heimpleite gegen die ESG Frankonia war man Letzter. Die Rückrundenbilanz lautete 3 Siege, 10 Unentschieden und 2 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 11: 11 Toren. Dies reichte zum Klassenerhalt. In der darauf folgenden Saison war unter Trainer Martin Kunzmann der Abstieg in die A-Klasse nicht zu vermeiden.

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