Der Bau des Sportzentrums und die Beschaffung der benötigten Finanzmittel nahm die Verwaltungen beider Vereine zeitlich voll in Anspruch, so dass die Fusionsbemühungen dem Tagesgeschäft weichen mussten. Die Fusion der beiden Vereine war allerdings die Voraussetzung, dass weitere Gelder aus der Sportförderung flossen.

Obwohl manche Rückschläge in Kauf zu nehmen waren, wurde trotzdem Bleibendes geschaffen. Nach Ausarbeitung einer gemeinsamen Satzung wurde die Fusionsversammlung am 24. Januar 1975 in der Bergleshalle durchgeführt.

Nach einer Einführung wurde die Neugründung der Sportgemeinschaft Stupferich vorgenommen und die Satzung gebilligt. Die neuen Vereinsfarben waren Blau-Weiß-Rot.

Bei zwei Nein-Stimmen wurde von den Mitgliedern des FC Frankonia die Auflösung des Vereins unter gleichzeitigem Beitritt zur SG beschlossen.

Anschließend billigten die Mitglieder des Turnvereins einstimmig diesen aufzulösen und der neuen SG beizutreten.

Die Frankonia hatte bei der Fusion 358 Mitglieder, davon waren 38 Ehremitglieder und 54 Jugendliche.

In den geschäftsführenden Vorstand der Sportgemeinschaft wurde dann einstimmig zum 1. Vorsitzenden Albert Lutz gewählt. 2. Vorsitzender wurde Helmut Kunz, Hauptkassier Artur Doll, Hauptschriftführer Arnold Weiler, Abteilungsleiter Fußball Alois Doll und Abteilungsleiter Turnen Johann Walter.

In die Abteilungsverwaltung Fußball wurden gewählt: Spielausschuß Pius Dörner, Gerd Simon und Matthias Tanko, Jugendleiter Roland Weinacker, Beisitzer Rolf Doll und Siegfried Weidmann.

In den Bauausschuß wurden gewählt: Hans Bergemann, Willi Becker, Franz Doll, Heinz Doll, Roland Doll, Heinrich Faden, Richard Kästel, Walter Noll, Werner Schneider und Klaus Schwab.

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fusion vorstandschaft

Mit einem Festwochenende am 10. und 11. August 1975 wurde der neue Rasenplatz eingeweiht.

3000 Zuschauer sahen zunächst wie ein Hubschrauber der in Baden-Oos gestartet war, prominenten Besuch, u.a. Justizminister Dr. Traugott Bender, nach Stupferich brachte.

Anschließend konnten die Zuschauer einen 10:0 Sieg für den gerade in die Bundesliga aufgestiegenen KSC unter Trainer Rühl verfolgen.

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