Die Heimspiele 1946/47 wurden im Wiesental ausgetragen, während im folgenden Jahr uns der Gutspächter Hotel vom Batzenhof ein Stück Gelände am Hohlweg zur Verfügung stellte.

Nachdem man sich 1946 zu den Verbandsspielen angemeldet hatte, erreichte man am Ende des Spieljahres einen beachtlichen dritten Tabellenplatz.

Durch diesen Erfolg ermutigt, verplichtete man für die nächste Spielzeit einen Spielertrainer und fand mit dem ehemaligen Phönix-Spieler Gottlieb Finkbeiner den geeigneten Mann, denn am Ende der Saison 1947/48 feierte die Frankonia ihre erste Meisterschaft verbunden mit dem Aufstieg in die A-Klasse.

Die Freude darüber währte nur kurz, denn Trainer „Bubi“ Finkbeiner verstarb im Februar kurz nach der Meisterschaft, und im Oktober verunglückte Jakob Horsch im Alter von erst 23 Jahren bei einem Verkehrsunfall.

In der darauf folgenden Saison belegte man in der A-Klasse den vorletzten und 1950/1951 den drittletzten Platz. 1952 konnte man dann als Vorletzter dem Abstieg in die B-Klasse nicht mehr entgehen, zumal mit Robert Kunz ein weiterer Leistungsträger verstorben war.

Nach dem Kriege führte der immer weiter wachsende Geldüberhang zur Währungszerrüttung. Die Ausgabe von Besatzungsgeld steigerte die Geldmenge, aber das Güterangebot verringerte sich durch Einschränkungen bei der landwirtschaftlichen Produktion, Demontage von Produktionsstätten und das, trotz Verbotes, übliche Horten von Waren. Die offizielle deutsche Währung – die Reichsmark – wurde aufgrund ihres Verlustes als Zahlungsmittel zum größten Teil abgelehnt. Die Grundprinzipien durch Angebot und Nachfrage waren damit außer Kraft gesetzt.

Mit der Währungsumstellung am 21. Juni 1948 wurde die Deutsche Mark alleingültiges Zahlungsmittel in Westdeutschland und die Geldmenge wirkungsvoll verringert. Jede natürliche Person bekam am 20. Juni ein „Kopfgeld von 40 DM“. Bargeld und letztlich auch Sparguthaben wurden zu einem Kurs 100 Reichsmark für 6,50 Deutsche Mark umgetauscht.

meistermannschaft 1947 48 500

Meistermannschaft Saison 1947/48

Von links: Gustav Doll, Albert Lutz, Markus Meier, Robert Kunz, Gottlob Finkbeiner, Richard Weiler, Jakob Horsch, Bruno Deger, Hans Unger, Alwin Becker, Eugen Becker.
Außerdem kamen zum Einsatz: Heinrich Horsch, Josef Mai, Franz Doll, Gerhard Becker, Josef Simon, Bernhard Doll und Alois Doll

 

B-Klasse - St. 2

1 FC Frankonia Stupferich 70:18 25:7 [2]
2 SV Langensteinbach 47:21 25:5   [3]
3 ASV Wolfartsweier 42:28 21:7   [4]
4 TSV Reichenbach 40:26 16:10   [5]
5 ASV Grünwettersbach 34:27 12:14   [5]
6 TSV Etzenrot 30:34 11:15   [5]
7 SV Spielberg 24:41 11:15   [5]
8 TSV Auerbach 27:34 10:18   [4]
9 SV Hohenwettersbach 20:41 3:19   [7]
10 TSV Palmbach 11:75 2:26   [4]
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